Ach, Leitkultur?

Ich komme aus einer politischen Familie. Bei uns wurde abends gemeinsam die Tagesschau geguckt, und wenn der Sprecher etwas sagte, was man für Bullshit hielt (natürlich nannte man es damals nicht Bullshit), konnte es vorkommen, dass einer aufsprang, zum Bildschirm stürmte und abwechselnd sich und dem Sprecher an die Stirn tippte und irgendwas von „Blödsinn! Was redest du für einen Blödsinn!“, rief. Okay. Das kam nicht oft vor. Aber ich habe es erlebt.

Mittlerweile hat man mich so weit, dass ich möglichst wenig Zeitung lese und niemals Nachrichten schaue. Ich bekomme mit, was meine diversen Filterbubbles der sozialen Medien mir an Informationsbrosamen liefern (da ich mit Atheisten, Linken, Rechten, Muslimen, Christen, Veganern, Hiphoppern und Esoterikern befreundet bin, gehe ich davon aus, dass meine Bubble vergleichsweise vielgestaltig ist…) und ab und an, was das  Radio bringt. Da ich den sozialen Netzwerken aber nicht vertraue und das Radio auch nur für den verlängerten erhobenen Zeigefinger der Öffentlich-Rechtlichen in meinem Wohnzimmer halte, ignoriere ich selbst diese wenigen Informationen, bis sie derart gehäuft und redundant erscheinen, dass ich sie für Wert erachte, genauer untersucht zu werden. *Erzählmodus aus*

Langer Rede kurzer Sinn, als mich die ersten Brieftauben mit Nachrichten über de Maizières Leitkulturfantasien erreichten, hat mich das nicht die Bohne interessiert. Irgendwann ist der Leidensdruck, den falsche Ideologien bewirken, eben einfach zu groß. Dann beginnt man zu sagen, was denkende Menschen und Katholiken immer schon gesagt haben und tut so, als hätte man es selbst erfunden. Nachdem sich die Kommentare häuften, dachte ich „Was soll’s?“, und führte mir Auszüge zu Gemüte.

Die 10 Gebote des Thomas de Maizière erinnern mich an meine Listen. Ich liebe Listen. Eine Liste machen ist so gut wie tatsächlich etwas tun. Hat man am Morgen eine Checkliste gemacht, denkt man am Abend unweigerlich, man hätte viel getan, selbst, wenn man nur eine Sache abgehakt hätte. Eine Leitkultur ist aber kein Papier. Man kann sich wunderbar überlegen, wie alles aussehen soll, wenn man das Werkzeug nicht in die Hand nimmt, passiert nichts. Mein zweiter Kritikpunkt ist die Unlauterkeit der Formulierungen. Europa ist christlich geprägt? Das heißt alles und nichts.

Tatsächlich möchten viele Menschen in diesem Land das Bequeme, das ihnen vom Christentum beschert wurde, mitnehmen: Menschenwürde und Menschenrechte, Gleichberechtigung, Weihnachtsgottesdienste,  freiheitliche Grundordnungen, etc. Dass die „Wurzel“ Christentum auch Verbindlichkeit verlangt, ist dagegen weniger angenehm. Eine christlich geprägte Gesellschaft könnte Dinge wie Abtreibung oder Sexualisierung nicht hinnehmen. Soll das also nun auch abgelehnt werden, in unserer christlich geprägten Leitkultur? Wohl kaum! Diese christliche Prägung soll lediglich benutzt werden, um sie gegen Tendenzen des Islam, die man definitiv nicht will, auszuspielen. Das ist ein wenig billig, oder nicht? Kein praktizierender Christ fällt auf so eine durchsichtige Taktik herein. Wenn jemand Religion als „Kitt“ bezeichnet, ist das doch kaum etwas anderes als Religion für Opium zu halten – Mittel zum Zweck.

Ein anderes Problem, das sich aus der Debatte ergibt, habe ich schon an anderer Stelle mehrfach angesprochen: Die Instrumente, die von der säkularen Mehrheitsgesellschaft entwickelt werden um den Islam einzudämmen, können ohne Probleme ebenso gegen ein unliebsames Christentum gewendet werden: Wird Akzeptanz eingefordert, kann sie sich gegen Christen wenden, die plötzlich gegen ihr Gewissen und gegen ihren Willen Hochzeitstorten für homosexuelle Hochzeiten liefern oder Doppelbetten für unverheiratete Paare anbieten müssen. Für einen säkularen Menschen sind Religionen im Grunde austauschbar. Am Ende wird nicht mehr entscheidend sein, was im Namen einer Religion getan wird, und was für eine Gesellschaft sie kreiert, nein, dass im Namen der Religion Dinge getan und Gesellschaften aufgebaut werden, wird Stein des Anstoßes sein und Feindschaft erregen (das ist zum Teil bereits jetzt so!). Das Christentum wird nur deshalb nicht angegriffen, weil es in kirchensteuerfinanzierter Defensive steckt und keine akute Bedrohung darstellt.

Die Menschen hier sind kaum noch christlich geprägt. Wir leben in einer materialistisch-hedonistischen Konsumgesellschaft, in der sich christliche Relikte tapfer halten. Allerdings nicht, weil sie wehrhaft wären, sondern weil sie domestiziert wurden und eine große Rolle für die Lebensqualität spielen. Der innere Sinn unserer Kultur, hinzuweisen auf Gott (nicht umsonst ist „Kultur“ verwandt mit „Kult“) und die Beziehung zu ihm über den Gottesdienst hinaus zu pflegen, wird nicht mehr erkannt und ist auch nicht erwünscht.

In dem Augenblick, in dem unseren bequemen Mitmenschen aufgefallen ist, dass Islamisierung nicht Frieden bedeutet (ups, wer hätte es gedacht), hat man sich überlegt, dass doch so ein schöner Wertekanon wie der des Christentums eine ganz gute Gegenwehr bietet, aber bitte nicht zu viel, wir wollen ja nicht in die Kirche gehen, unsere Babys am Leben lassen, wenn sie gerade nicht ins Lebensmodell passen, unseren Partner seiner Würde gemäß behandeln oder unseren überbordenden Konsum einschränken. Aber allen die Hand schütteln können?! Das ist doch Homöopathie! Eine Gesellschaft geht nicht daran kaputt, wenn eine Minderheit eine solche Verhaltensweise nicht mittragen möchte. Als ob verweigerte Handschläge unser Problem wären! Leitkultur besteht, wenn bei der Fronleichnamsprozession alle niedersinken, an denen der Priester mit Monstranz vorbeigeht. Leitkultur ist, wenn die, die es nicht tun, berührt und erstaunt sind darüber, dass Menschen den Schmerz von Kieseln in den Knien und dreckige Hosen einer Respektlosigkeit gegenüber dem Sakrament vorziehen, wenn sie das Gefühl haben, in etwas Wichtiges nicht eingeweiht zu sein. Das Gefühl werden sie aber nur haben, wenn man den Kulturleithammeln ansieht, dass sie es ernst meinen, dass ihre Kultur mehr als „so tun als ob“ ist. Das, meine Herren, ist Leitkultur. Es bedeutet eben gerade nicht, dass alle sich daran beteiligen müssen, es heißt, dass unbestritten ist, dass alle sie respektieren müssen. Deshalb bedeutet echte Leitkultur zuerst Engagement, Arbeit, Überzeugung derer, die ihr anhängen, sie ist Forderungskatalog an „die, die schon länger hier leben“, und erst daraus ergibt sich eine Forderung an andere. Deshalb ist echte Leitkultur unattraktiv. Leitkultur im Sinne eines Mitmachzwangs zu fordern, ist nichts als Schwäche und das Eingeständnis, dass unserer „Kultur“ die Substanz abhanden gekommen ist: Wir haben keine, und der Islam dringt logischerweise in das Kultur- und Sinnvakuum ein, das ein kastriertes und entkerntes Kuschelchristentum hinterlassen hat. Wer wollte es ihm verübeln?

Echte Leitkultur ist unabdingbar, wenn Europa überleben will. Wir müssen vorleben, dass das Christentum nicht Teil, nicht einmal Basis dessen ist, was Europa ist: Es ist der Baum, dessen Blüte Europa ist. Den Baum gießen, das ist Leitkultur, alles andere ist Fassade: Eine Vereinnahmung durch Kräfte, die mit Europa träge Bequemlichkeit, relativen Reichtum, hohe Sicherheit und Konsum verbinden (und Currywurst! Ganz wichtig!). Ich bitte darum, mich nicht falsch zu verstehen: Reichtum ist gut. Sicherheit ist gut. Currywurst ist prima. Aber sie sind uns nicht gegeben, damit wir uns darauf ausruhen und sie als Ausgangspunkt für ein unmoralisches, gottvergessenes Leben nutzen. Man könnte einwenden, dass ich zu sehr vereinfache und zu Gunsten der Religion die andere wichtige Säule Europas, die Antike, zu ignorieren scheine. Fakt ist aber, dass auch die Antike in ihrer unermesslichen Bedeutung für unsere Geisteswelt durch das Christentum bewahrt und tradiert wurde. Hier hat eine Durchdringung des Christentums stattgefunden, so dass ich diese Verkürzung an dieser Stelle in Kauf nehme. Schauen wir uns einmal kurz in der Bildungslandschaft um, werden wird gewahr, dass das griechisch-römische Erbe praktisch überhaupt keine Bedeutung mehr hat, was aber durch die Rückbesinnung auf das Erbe der römisch-katholischen Kirche durchaus geändert werden könnte.

Wenn ich de Maizières Statements lese, frage ich mich unwillkürlich, was mir der gute Mann eigentlich sagen will. Ich habe den Eindruck, dass er sagen möchte: „In diesem Land ist etwas schief gelaufen. Wir haben gute Werte diffamiert und zerstört. Wir haben das Fundament abgetragen, das uns Stabilität verliehen hat. Jetzt rutschen wir im Treibsand ab und merken, dass wir von einer Ideologie bedroht werden, die uns unseren bequemen Hedonismus nehmen wird. Das möchten wir vermeiden, aber ohne die Ideologie beim Namen zu nennen, und vor allem ohne unseren Hedonismus aufgeben zu müssen.“ Kurz und katholisch gesagt: Keine Reue, keine Umkehr, wie in den Tagen Sodoms. Aus jahrtausendelanger Erfahrung kann man sagen: Das funktioniert so nicht. Dekadente Gesellschaften fallen.

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14 Kommentare

  1. Das erinnert mich daran, daß eine bis dato noch unformulierte

    „Antwort auf die fiktive Frage eines fiktiven und so natürlich nicht vorstellbaren Moslems, ‚ob denn eine, mag sein, Wahrheit die Mühe wert ist, wenn am Ende eine derart religionsvergessene Gesellschaft wie der heutige Westen herauskommt, und ob dann nicht doch die vereinfachende Lüge wie unser Islam vorzuziehen ist, wenn er darin immerhin den Vorzug hat, daß er es schafft im Gegensatz zu euch, die Menschen mit Gewalt bei der Stange zu halten‘ –

    oder anders formuliert, ’sicher, ihr sagt, das Christentum ist immerhin wahr und der Islam falsch; aber müßte es nicht trotzdem auch eurer Auffassung nach besser gewesen sein, wenn wir bei Lepanto und am Kahlen Berg und bei Peterwardein gewonnen, euch die Last des Regierens abgenommen, zum Ausüben von allzuviel Freiheit keine Gelegenheit gegeben und hin und wieder ein paar von euch, zum Beispiel nach Missionsversuchen, martyrisiert hätten'“

    irgendwo auf der langen Bank bei mir noch darauf wartet, ausformuliert zu werden.

    (Irgendwo kommt dann ein „trotz alledem und alledem, daß es den Westen gibt ist gut trotz alledem“ vor… vermute ich zumindest. Daß das nicht ins Metrum paßt, ist allerdings schon einmal ein schlechtes Zeichen.)

  2. Die ersten beiden Punkte fände ich gut ohne dies penetrante „Wir“. Mir sind zu viele Deutsche ohne Migrationshintergrund bekannt geworden, die auf gute Sitte und Kultur pfeifen – und sie sind doch auch Bürger dieses Landes, also was soll das „Wir“?

    Ab Punkt drei wird es dann ganz schlimm. Das Wort „stolz“ kommt viermal vor, „Dank“ oder „dankbar“ keinmal. Ich bin dafür, daß ich etwas (wenig genug) leisten kann, dankbar. Stolz darauf? Wieso? Hab ich mich so gemacht, oder hat Gott mich so gemacht? Jedesmal, wenn ich sagen muß „In dieser Sache habe ich mich so gemacht“, weiß ich, daß ich beichten muß.

    Religion als Kitt? Vor einigen Jahren habe ich neue Fensterscheiben bekommen. Was man deutlich sieht als wesentliche Teile der Fenster sind Rahmen und Scheiben (naja, letztere sieht man natürlich idealiter nicht deutlich, aber man versteht mich schon). Den Kitt sieht man, wenn er fachmännisch angebracht wurde, so gut wie gar nicht. Aber als er frisch war, stank er sehr. Für Religion ist das eine ganz, ganz schlechte Metapher.

  3. Die neue Leitkultur ist doch sowieso säkular. Es gibt immer mehr Menschen, gerade in den Städten, die ihre Kinder nicht mehr taufen lassen. Habe erst gerade einen Artikel in einem online Newsportal gelesen wo es um Religion ging. Die Kommentatoren waren sich (fast) einstimmig der Meinung, dass Religion nichts in er Öffentlichkeit verloren hat. Ich denke de facto ist unsere Kultur weitgehend säkular.

    Ich gebe der Autorin grundsätzlich recht. Nur irgendwie stört mich diese Idee des sich zurückbesinnen auf unsere Werte. Gab es wirklich einmal eine Zeit wo Europa wirklich christlich war? Das 19 und 20 Jhd. lag den Grundstein für unsere heutige säkulare Gesellschaft. Die Ablehnung die viele Leute gegen das Christentum (und vorallem die kath. Kirche) haben hat ihren Ursprung in dieser Zeit.

    Mein plädoyer wäre nicht zurückzugehen in eine christliche Zeit sondern vorwärts in eine neue wirklich christliche Zeit zu gehen. Wir haben hier an sich einen Haufen Heiden, die wir von der Wahrheit überzeugen können/müssen/sollen. Wir haben eine Chance eines reboots und dann wirklich eine christliche Gesellschaft zu bauen. Ich denke viele (auch gerade gläubige) Menschen verwechseln abendländische Kultur mit dem Christentum. Da ist dann schon mal das Schützenfest (oder für Schweizer das Schwing und Älplerfest) gleich wichtig wie Weihnachten. Viele sind doch zuerst einmal Deutsche (oder Schweizer) und dann halt noch Christen. Nicht das Patriotismus an sich schlecht wäre nur man muss die Prioritäten richtig setzen

    • Genau. Aber das Christentum wird als Feigenblatt benutzt. Maizière sagt in seinem Programm eben nicht: Wir sind eine säkulare Gesellschaft, sondern: Wir sind christlich geprägt. Und diese SChmierenkomödie kritisiere ich. Eine säkulare Gesellschaft ist langfristig nicht tragfähig.

    • Ach ja, ich meine übrigens nicht das 19. Jahrhundert. Das 19. Jahrhundert hat viele Übel erzeugt. Mein „christliches Europa“ bezeichnet das Europa des 11-14 Jahrhunderts, ein bisschen davor und ein bisschen danach ;). Es kann auch nie ein echtes zurück geben. Soll auch nicht.

      • Sorry da habe ich dich falsch verstanden. Irgendwie bin ich schon so sehr daran gewöhnt, dass Leute mit dem christlichen Europa alles vom Jahre 1850-1950 meinen. Das 11-14 Jhd. klingt schon etwas besser, aber auch das war nicht über alle Zweifel erhaben. Immerhin war es der Vorreiter für die Reformation.

      • Nein, Vorreiter der Reformation, das kann man sicher nicht sagen! Ich habe extra das 15. Jhdt. ausgelassen ;). Die Reformation ist im großen und ganzen ja ein bisschen wie der 1. WK (man verzeihe mir den kruden Vergleich). Man lebt in einer Weltordnung, die man „for granted“ nimmt, und denkt, man kann ma so richtig die Sau raus lassen, es wird schon nix passieren und schwupps, hat man alles umgeworfen. Die Fürsten dachten bloß „Hey, jetzt pissen wir dem Kaiser mal richtig ans Bein mit Hilfe dieses psychotischen Mönches“ und wämm, alles kaputt.

        Ich sage ja auch nicht, dass im Mittelalter alles TOLL oder perfekt war. Aber in bestimmten Fragen der Geisteshaltung scheint es mir besser.

        Irgendeinem Leser schulde ich auch noch nen Artikel, wieso das 19. Jhdt. grauenhaft ist… 😉

  4. Katholisch ist nicht Leitkultur in Deutschland – zum Glück.
    Ich will gar nicht Leitkultur sein, dann doch lieber „Gegenkultur“!

    • Auch so kann man es sehen! Ja, im Grunde sehe ich auch die Weisheit dieser Ansicht ;). Es ist im Diskurs immer leicht, von dem auszugehen, was Katholisch Sein sein SOLL. Wenn schwache, sündhafte Menschen das Land regieren, aber mit dem Anspruch, katholisch zu sein, kann das der Kirche und dem Gottesvolk mehr schaden als nützen. Also denn – Subkultur ;).

  5. Liebe maryofmagdala

    selbst in dieser Zeit finden sich Verwerfungen (Hussiten und Katharer/Albigenser)

    Ich erwähne sie deshalb, weil ich denke, dass es nie diese „Goldene Zeit“ gab.

    Ein osteuropäischer (Untergrund-)Bischof hat mir mal gesagt, dass er die schönste Zeit seines Lebens in den 14 Jahren im Gefängnis hatte, wo er gar nichts „tun“ konnte und nicht nach 1990, als er die Kirche auch offiziell wieder aufbauen durfte.

    • Genau deshalb habe ich ja Hl. Isidor ora pro nobis geantwortet, dass ich NICHT behaupte, dass es eine PERFEKTE Zeit war. Natürlich gibt es kein rundum goldenes Zeitalter. Und die Kirche Christi war immer und zu allen Zeiten angefeindet und angefochten. Es geht mir also gar nicht um die Konstruktion eines perfekten Zeitalters. Aber durchaus gab es im Mittelalter Geisteshaltungen,die heute mehr oder minder verschüttet sind.

      Beispiel: Gottesfrieden. In welcher Epoche hat die Kirche Tage und Zeiten festlegen können, an denen Kampfhandlungen verboten waren? Natürlich gab es genügend, die sich nicht daran gehalten haben. Aber alleine die Existenz dieser Einrichtung ist etwas Gutes. Anderes Beispiel: Wissenschaft. Dass ich durch Wissenschaft Gottes Schöpfung ergründe und besser verstehen lernen kann.

  6. Liebe maryofmagdala!

    So „krude“ ist Dein Vergleich „Reformation – 1. WK“ überhaupt nicht! Der große Hugo Ball, den man nicht nur als Dadaisten kennen sollte, ist bei seiner Suche nach dem Schuldigen für den (1.) Weltkrieg in die Geschichte zurückgegangen und auf… Martin Luther gestoßen. Warum??? Ich hoffe, es nicht zu verkehrt und platt darzustellen: Weil er die Kirche zerstört hat! Ball ist daraufhin wieder katholisch geworden – und so total und mystisch versunken wie in späterer Zeit der jüngst heimgegangene Gerd-Klaus Kaltenbrunner. Beide haben letztlich Dionysius Areopagita in sich aufgesogen. Jaja: „Mystik wird uns Einsicht schenken…“

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