Für das Leben werben!

Hunderttausende Menschen haben in Washington D.C. beim March for Life für das Recht auf Leben demonstriert und damit ein eindrucksvolles Zeichen gegen eine Kultur des Todes gesetzt.

Für Christen sollte es eine Selbstverständlichkeit sein, dass das von Gott geschenkte Leben, der nach seinem Ebenbild geschaffene Mensch, über eine Würde verfügt, die es verbietet, ungeborenes Leben zu vernichten. Diese Wahrheit ist so grundlegend und so einfach, dass nur eine Minderheit dieser Tatsache grundsätzlich widersprechen würde. Dennoch können sich viele, die sich selbst als liberal, modern, emanzipiert etc. einordnen, nicht mit den Zielen der Lebensschutzbewegung identifizieren. Sie durchschauen die heuchlerische Selbstdarstellung jener, die gegen den Schutz des menschlichen Lebens sind, nicht.

Viele Menschen glauben immer noch den malthusianischen Horrorvisionen von Überbevölkerung. Diese uralten „Fakenews“ sind den Menschen so unterschwellig präsent, dass zum Teil selbst Gegner von Abtreibung im Nebensatz sagen, dass „natürlich“ die Überbevölkerung die Menschheit vernichten würde. Diese nie belegte, nie hinterfragte angebliche Tatsache bereitet den Boden dafür, dass Kinderreichtum als Grund für Armut und Elend angesehen wird. Dass Vermeidung von Kinderreichtum durch Abtreibung aber Vernichtung von Leben bedeutet, wird verdrängt. Verdrängung ist der zweite große Helfer der Abtreibungsbefürworter: Da sind allein die monströsen Zahlen – tatsächlich meiner Erfahrung nach ein Beleg für die Richtigkeit des Ausspruches Stalins, dass „der Tod eines Mannes eine Tragödie, aber der Tod von Millionen nur eine Statistik“ sei: Niemand will sich 100.000 abgetriebene Kinder pro Jahr vorstellen, und noch weniger, dass gerade einmal zwanzig (2015) Kinder wegen kriminologischer Indikation abgetrieben wurden, die ja gerne als die Legitimation schlechthin angeführt wird. Diese entsetzliche Zahl baut bereits eine Mauer des Verdrängens auf. Da ist auch die intuitive Erkenntnis, dass Abtreibung Leid bedeutet, da ist in vielen Fällen nicht bereute und nicht vergebene Schuld – kein Wunder, dass viele Menschen vor der grausamen Realität zurückschrecken und bereits bei Erwähnung des Wortes „Abtreibung“ aggressiv und ablehnend reagieren. Und schließlich sind da noch glatte Lügen: Pro-Life sei ein Mittel zur Unterdrückung der Frau; „Lebensschützern“ ginge es „nur“ um die Zellhaufen, was später aus Müttern und Kindern würde, sei ihnen egal (hier zeigen sich die ganze Unvernunft, der die Ablehnung des Rechts auf Leben entspringt: Selbst wenn dem so wäre, wäre es demnach besser, ein Kind zu aktiv zu töten?!).

Allerdings gibt es Hoffnung: Im Gespräch mit jenen, die sich nicht für das Recht auf Leben einsetzen, fällt auf, dass recht wenige Menschen tatsächlich „für“ Abtreibung sind. Die Menschen gehen dem selbstverständlichen Egoismus ihrer Zeit auf den Leim, haben Angst vor Einschränkung der totalen Freiheit, die ja ohnehin eine Illusion ist. Sie fürchten Leid und Armut, sie wissen nicht, wie man mit der Unberechenbarkeit des Lebens umgehen soll. Kaum einer jedoch behauptet tatsächlich, dass es sich bei einem Embryo nicht um einen Menschen handle o.ä. – eine Behauptung, die einfach nicht aufrecht zu erhalten ist : Oder zeigen glückliche werdende Eltern die Ultraschallbilder ihres Babys mit den Worten: „Schau mal, das wird mal unser Baby werden?“ Sicherlich nicht. Vielen Menschen ist also instinktiv durchaus klar, dass sie in der Frage der Abtreibung schlicht das Leben eines Menschen den Wünschen anderer Menschen unterordnen. Und weil das Gewissen diese Entscheidung natürlich geißelt, ist es so schwierig, die Menschen hier zu öffnen – schließlich stellt man sich nur ungern der eigenen Grausamkeit.

Grundsätzlich sind diese Leute schon für das Leben – aber durch geschickte mediale Präsentation wird ihnen vorgegaukelt, sie stünden auf der Seite der Gegner des Rechts auf Leben – denn die Leute, die für Kinderleben sind, sind ja gestrig, intolerant, brutal, unbarmherzig, ewiggestrig, frauenfeindlich und fanatisch religiös. Bände spricht hier die Selbstbezeichnung „pro-choice“. Sie ist eine absolute Mogelpackung, denn wer Abtreibung fordert, fördert eine Kultur, die eben keine Wahl lässt. Aber als Begriff klingt es natürlich attraktiv – wer will schon anti-choice sein?

Wie können wir die vielen, die nicht für Abtreibung sind, sondern gegen Vergewaltigung, gegen Leid, dagegen, dass etwas Ungewolltes passiert, für das Leben der ungeborenen Kinder gewinnen? Wie kann man der allgemeinen Desinformation begegnen? Man muss Jesu Rat befolgen: Schlangenklug und taubensanft sein.

Das ist frustrierend und schwer: Wir sehen den Schmerz, den Tod, wir verstehen nicht, wie man derart bigott sein kann, dass man zugleich Inklusion propagiert und Kinder mit Down-Syndrom massenhaft abtreibt. Wir sind voller legitimer Wut angesichts dieser bodenlosen, himmelschreienden Ungerechtigkeit, wir verachten den Egoismus, der dahintersteckt. Wir sehen zudem die komplexen Verbindungen zwischen der Abwendung des Menschen von Gott und der daraus resultierenden Lebensangst. Und dann muss man sich immer wieder denselben hirnrissigen Vorurteilen und Verleumdungen stellen. Aber es geht dennoch nicht darum, Wahrheit herauszuschreien und sich grimmig gut zu fühlen, weil man gesagt hat, „Abtreibung ist Mord“ oder „Sünde“, damit aber einer Frau keineswegs die Tür zu ihrem eigenen Herzen geöffnet, sondern sie verschlossen hat. Was gewinnt man dadurch, außer dem Gefühl moralischer Überlegenheit? Und wie viel Sympathie verlieren wir, die wir nicht mehr den Kindern und ihren Müttern zuwenden können? Zu diesem Vorgehen gehört auch, dass wir uns nicht auf die christliche Dimension versteifen: Sicher wird kein Christ in dieser Sache seinen Glauben verleugnen. Aber das Recht auf Leben ist eine Sache der Vernunft, des gesunden Menschenverstands, der Humanität, der Liebe. Wir stellen uns selbst ein Bein, wenn wir dem weit verbreiteten Vorurteil, Lebensschutz sei eine ausschließlich religiös begründbare und motivierte Angelegenheit, nicht widersprechen. Wenn jemand fragt, wieso man gegen Abtreibung ist, sollte man nicht die Bibel oder Gott erwähnen müssen – außer maximal unter „ferner liefen“.

Wenn wir uns nicht durch Eifer oder Verletztheit gefangennehmen lassen, können wir den Spieß umdrehen: Viele Menschen fragen nach Wahrhaftigkeit. Weisen wir sie klug auf die Widersprüche hin. Wir können ja fragen: Findest du es logisch, dass man behinderte Kinder integrieren will, und gleichzeitig verhindert, dass sie auf die Welt kommen? Wusstest du, dass neun von zehn Kindern mit Down-Syndrom nicht geboren werden? Fändest du es nicht besser, wenn man, statt Geld an Abtreibungen zu verdienen, Geld ausgeben würde, um Frauen zu helfen, ihr Kind bekommen zu können? Findest du es nicht seltsam, dass man armen Menschen helfen will, indem man ihre Kinder tötet? Wieso ist Abtreibung ein Fortschritt für die Frauenrechte, wenn in der Dritten Welt vor allem Mädchen planmäßig agetrieben werden? Weißt du, woher die Idee der Überbevölkerung kommt? Wieso ist es besser, nicht geboren zu werden, und wer darf für dich bestimmen, dass es für dich besser wäre? Kann eine Abtreibung eine Vergewaltigung ungeschehen machen? Hast du eigentlich schon einmal die offiziellen Statistiken von 2015 gegoogelt, und nachgeschaut, wie viele der abgetriebenen Kinder aus einer Vergewaltigung entstanden sind?

Die wenigsten Menschen sind gewissenlos. Unwissen und Angst sind die Triebfedern ihres Denkens und Handelns, nicht grundsätzlich böser Wille.

P.S.: Wer den Prototyp einer am Wohl der Menschen orientierten, fröhlichen und hoffnungsvoll stimmenden Organisation kennenlernen will, sollte sich natürlich über 1000plus informieren – das Material, das 1000plus herausgibt, entlarvt die pro-choice-Agenda ganz einfach durch die Aussagen der Mütter, die zeigen, dass es gesellschaftlicher und sozialer Druck, nicht freier Wille ist, der die überwältigende Mehrheit der Frauen zur Abtreibung drängt.

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11 Kommentare

  1. Liebe Anna,

    haben Sie vielen Dank für Ihren Artikel und ihr (selbst für kirchliche Kreise) couragiertes Eintreten für das Leben.
    Ich muss zugeben, dass ich als bisher kirchenferner Mensch mit dem Thema wenig zu tun hatte, bis ich das Buch „Die Löwen kommen“, von Palko gelesen habe.
    Bis dahin habe ich tatsächlich geglaubt, Abtreibungen würden die Entfernung einer befruchteten Eizelle beschreiben (schlimm genug).
    Auf die Dunkelheit des gähnenden Abgrundes den z. B.planned Parenthood öffnet, war ich in keiner Weise vorbereitet.
    Ich habe denn auch direkt etwas an 1000plus gespendet und kann nur hoffen, dass deren Arbeit wenigstens ein paar Leben rettet.
    Gott segne Sie.

    • Vielen Dank für das Feedback und das Zeugnis!

      Für mich war das Thema ganz weit weg, als ich noch nicht katholisch war: Ich dachte irgendwie unbestimmt über das Kind als „werdendes Leben“, fand Abtreibung „natürlich“ nicht toll, aber ich dachte, naja, das machen halt 16jährige, die nicht wussten, wie man ein Kondom benutzt, und vergewaltigte Frauen, und denen will man ja nun die Wahl nicht nehmen. Mir war schlicht das Ausmaß nicht klar. Die Zahlen haben mich aufgerüttelt, da war auf einmal klar, dass das nicht ging, und auch, als mir klar wurde, dass es kein „werdendes“ Leben, sondern Leben ist. Dann, als ich bei einer Freundin zum ersten Mal eine Broschüre von 1000plus mit den Äußerungen (Hilferufen) von Frauen las, wollte ich unbedingt helfen – wenn man diese Aussagen liest, kann man meiner Ansicht nach nicht „pro choice“ bleiben; wahrscheinlich ein Grund, warum so viele Menschen sich schlicht weigern, sich von dem Thema berühren zu lassen. Danke, dass Sie sich auch für das Leben einsetzen!!! Machen Sie weiter! Langsam wird die Kluft zwischen Lebensbejahung und der Kultur des Todes immer größer, und ich glaube, vielen werden die Augen geöffnet werden.

    • „Auf die Dunkelheit des gähnenden Abgrundes den z. B.planned Parenthood öffnet, war ich in keiner Weise vorbereitet.“

      Der Satz ist wirklich gut. Anscheinend haben Sie sich überhaupt nicht informiert, worin die Arbeit von planned parenthood besteht. Zu fast achtundneunzig Prozent NICHT aus Schwangerschaftsabbrüchen.

      Das heisst, wenn man den Frauen in den USA planned parenthood wegnimmt, wie es die Evangelikalen und sonstigen Christen wollen, nimmt man ihnen zu über siebenundneunzig Prozent die Krebsvorsorge und Betreuung bei Brustkrebs weg, die Schwangerschaftsberatung und Betreuung junger Mütter weg. Den Mädchen vor und in der Pubertät nimmt man die Möglichkeit sich fachkundig über StDs beraten zu lassen und die kostenlose Versorgung mit Medikamenten für Patientinnen, die sich Medikamente nicht leisten können, nimmt man diesen auch weg.

      Und dann tönt man dröhnend und lautstark von angeblichem „Lebensschutz“. Planned parenthood zu schliessen, und gleichzeitig zu behaupten man wäre für Frauen und deren Belange ist entweder blauäugig naiv, oder eine bösartige Propagandalüge. (Das gleich gilt analog für die Beurteilung von pro familia in Deutschland)

      • Wissen Sie, man muss nicht gleich Unwissenheit vermuten, nur, weil Menschen offenbar anders (und humaner) denken als Sie. Niemand möchte, dass Planned Parenthood aufhört mit Initiativen, die der Gesundheit dienen. Aber das ist 1. (da scheinen Sie ja ziemlich unwissend zu sein) NICHT der Ausgangspunkt von PP. PP wurde GEGRÜNDET als Organisation für Eugenik. D.h. am Herzen von PPs Entstehung steht bereits die Tötung und Verhinderung von Menschenleben. 2. Wäre ich sicher die letzte, die einen Gesinnungswandel hier nicht unterstützen würde. Wenn aber ein Millionär mit 99% seines Vermögens Gutes tut, und mit 1% Waffen-, Drogen- und Menschenhandel finanzieren würde, würden Sie dann sagen, es wäre okay, weil ja die anderen 99% für Gutes verwendet werden? Nein, dieses 1% ist falsch, und dieses 1% muss sich ändern. Oder wenn eine Krankenschwester einen Mann ermordet, ist das okay, weil sie sonst ja Menschen rettet? Menschen direkt zu töten ist böse, egal, was man sonst noch so macht. Die Kritik gegen PP ist völlig begründet gegen diesen einen Punkt gerichtet. Ihr Punkt ist also ziemlich unlogisch.

        Noch ein weiterer Punkt: Zahllose christliche und nicht christliche Initiativen kümmern sich um Frauengesundheit und unterstützen Abtreibung nicht. Sie tun hier so, als würden Leute gegen PP kämpfen und Frauen ihrem SChicksal überlassen. Dem ist nicht so.

  2. Ich finde die Fragen nicht besonders überzeugend. Let’s see…

    – Findest du es logisch, dass man behinderte Kinder integrieren will, und gleichzeitig verhindert, dass sie auf die Welt kommen?
    Kann ich nachvollziehen, ja. Ich finde es ja auch logisch, dass man Herzinfarktpatienten gut betreut, während man möglichst wenig neue Herzinfarktpatienten haben möchte. Abgesehen davon ist die Integration von Behinderten sehr oft reines Wunschdenken und findet in der Praxis so nicht statt. S. diverse Blogs von Müttern behinderter Kinder und deren Erfahrungen mit Krankenkassen, Schulen, Miteltern etc.

    – Wusstest du, dass neun von zehn Kindern mit Down-Syndrom nicht geboren werden?
    Ja.

    – Fändest du es nicht besser, wenn man, statt Geld an Abtreibungen zu verdienen, Geld ausgeben würde, um Frauen zu helfen, ihr Kind bekommen zu können?
    Komische Frage. Die Leute, die Geld an Abtreibungen verdienen, sollten das Geld, dass sie nicht verdienen würden, wenn es keine Abtreibungen gäbe, an Frauen weitergeben, damit die ihre Kinder bekommen können? Ansonsten: eine Abtreibung kostet – I checked – zwischen 300 und 800 Euro. Meine letzte Geburt war komplikationsfrei und billig und kostete 3000 Euro. Schon mehr, aber auch noch überschaubare Kosten. Da ist aber noch kein einziges Paket Windeln finanziert. Kinder sind relativ teuer in „Anschaffung und Haltung“ – die Geburt ist da erst der Anfang, und dann folgen min. 17 bis ca. 25 Jahre, die zu finanzieren sind. Wer soll wieviel dieser Kosten fairerweise übernehmen?

    – Findest du es nicht seltsam, dass man armen Menschen helfen will, indem man ihre Kinder tötet?
    Es sind keine Kinder. Wir sprechen von Embryonen. Aus denen werden im Idealfall Kinder.

    – Wieso ist Abtreibung ein Fortschritt für die Frauenrechte, wenn in der Dritten Welt vor allem Mädchen planmäßig agetrieben werden?
    Bitte senden Sie Beschwerdebriefe an die patriarchale Tradition, die dafür verantwortlich ist. Die Mädchen wurden auch schon vor der Möglichkeit auf Abtreibung schlechter gepflegt, schlechter ernährt, schlechter behandelt, schlechter gebildet, wenn sie denn ihre Geburt überlebten.

    – Weißt du, woher die Idee der Überbevölkerung kommt?
    Nein, ist mir in dem Kontext aber egal, mir wurde noch nie von irgendjemandem die Abtreibung als Lösungsansatz für die Überbevölkerung verkauft. Nie. Als Lösungsansatz wird i.d.Regel bessere Bildung für Mädchen genannt.

    – Wieso ist es besser, nicht geboren zu werden, und wer darf für dich bestimmen, dass es für dich besser wäre?
    Kann man so pauschal nicht sagen – für die Person, die es nicht gibt,kann es ja wohl kein Verlust sein, weil sie eben nicht existiert. Sie hat ja mangels Existenz kein Bewußtsein darüber. Für die Mutter/Geschwisterkinder/den Vater kann eine Abtreibung tatsächlich eine Lebenssituation verbessern.

    – Kann eine Abtreibung eine Vergewaltigung ungeschehen machen?
    Natürlich nicht. Soll man einer Frau zumuten, den Inkubator für einen Vergewaltiger zu spielen? Natürlich nicht. Was soll die Frage?
    Waren Sie schon mal schwanger? Das ist an sich schon kein Zuckerschlecken, das Kind eines Vergewaltigers auszutragen macht sicherlich noch weniger Spaß. Ich fand es schon schwierig, damit umzugehen, dass mein Kind seinem Vater (der es und mich schnöde im Stich ließ) so ähnlich sieht und ist. Ich kann mir nicht vorstellen, auch nur ein einziges Mal in meinem Kind das Gesicht meines Vergewaltigers sehen zu müssen. Never ever. Da würde man aber auch keine Abtreibung machen, sondern so bald wie möglich die Pille danach schlucken, um eine Befruchtung zu verhindern.

    – Hast du eigentlich schon einmal die offiziellen Statistiken von 2015 gegoogelt, und nachgeschaut, wie viele der abgetriebenen Kinder aus einer Vergewaltigung entstanden sind?
    Minimale Anzahl. Die meisten Abtreibungen beruhen auf sozialer Indikation.

    Ich bin nach zwei Schwangerschaften (1x ungeplant, 1x sehr erwünscht) und 1x Großziehen eines Kindes aus einer ungeplanten Schwangerschaft mehr pro choice als je zuvor. Ein Kind bedeutet eine so massive Veränderung im Leben, ein so großes commitment und investment (Zeit, Energie, Sorgen, Gedanken, Geld), über Jahre, eine Verantwortung, die frau nicht abgeben kann, dass ich das wirklich nur empfehlen würde, wenn man sich a) im Klaren ist, was man da tut und b) das auch wirklich will. Und vielleicht c) sich überlegt, ob man das auch möchte, wenn der Mann zum Kind flöten geht – ist ja in fast 50% der Fälle so, dass mit einer Trennung zu rechnen ist, und die Väter kümmern sich in einem Großteil der Fälle bald gar nicht mehr um das Kind. Man muss also auch überlegen, ob man das alleine stemmen kann/will.
    Es geht m. Erachtens nach sehr pragmatisch um Schadensbegrenzung im individuellen Fall. In diesem Fall gehen für mich die Interessen der bereits Lebenden vor den Interessen eines Embryos. (Und wir wissen ja überhaupt nicht, was im Interesse des Embryos wäre, weil wir nicht wissen, wie sich die Familiensituation gestalten würde. Würden die Eltern ihren Schock überwinden und sich liebevoll dem Kind zuwenden? Wir das Kind zwar angenommen, wächst aber ohne Liebe auf? Oder schlagen die Eltern es, lassen sie es verwahrlosen, töten sie es? Alles schon vorgekommen.)
    Mit der Fristenlösung (Abtreibung bis zur 12. Woche straffrei) kann ich gut leben.
    Ich selbst empfand mich in der 12. Schwangerschaftswoche kaum als „richtig schwanger“ und das Kind auch nicht als „Kind“. Und das war eine zutiefst erwünschte, ersehnte Schwangerschaft. (In dem Zeitraum sind ja auch spontane Aborte keine Seltenheit.).
    Problematisch sehe ich, dass sich durch die Maßnahme der Pränataldiagnostik der Diagnosezeitpunkt weit nach hinten verschieben kann – da ist man dann im Nu bei der 16./17. Woche. Wahrscheinlich wird der Trend dahin gehen, Tests zu finden, die man schon sehr früh einsetzen kann (Pränatest ist ein Beispiel).

    Die Arbeit, die Aktion Leben, 1000+ usw machen, ist gut und wichtig, setzt aber viel zu spät an, um generell eine Trendwende zu erreichen. Primär werden Abtreibungszahlen nur dann zurückgehen, wenn a) sich strukturell etwas ändert (also wenn eine Schwnagerschaft kein Armutsrisiko mehr für Frauen und ihre bereits geborenen Kinder bedeutet), wenn b) ein anderer Umgang mit Sexualität die Norm wird (Sex sollte nicht als erfreuliche Freizeitbeschäftigung irgendwo zwischen Schokoladeessen und Partygehen gehandelt werden, verdammt.) und c) Männer sich weniger leicht einen schlanken Fuß machen können, wenn’s um Verantwortung für ihre Kinder geht. Als ich über Ihre Fragen nachgedacht habe, habe ich diverse Frauenforen durchgelesen und war schockiert, wie oft Frauen über eine Abtreibung nachdenken, weil der (Ehe)partner der Frau kein Kind will und die Frau auch konkret vor die Wahl stellt: das Kind oder ich.

    • Liebe Antitrump,
      Sie klingen ziemlich verbittert. Das finde ich sehr traurig, und ich hoffe doch, dass Sie Ihr Kind nicht bloß als Belastung wahrgenommen haben, sondern wenigstens ein paar erfreuliche Augenblick mit ihm hatten! Ich weiß, dass ich meiner Mutter das Leben sehr schwer gemacht habe, aber ich bin sehr dankbar dafür, dass sie mich bekommen hat – wäre sie dem Mainstream gefolgt, und Ihren Ausführungen, dann wäre ich nicht geboren worden – denn ich hätte ja gar kein einfaches Leben gehabt, in Armut, mit zerütteten Familienverhältnissen etc. Bin ich glücklich über diese krummen Dinge in meinem Leben?Bestimmt nicht! Bin ich glücklich, dass ich lebe? Und wie! Und auch die Menschen, die nach einem Konzert, das ich gebe, mit Tränen in den Augen zu mir kommen, weil ich ihnen durch die Musik etwas habe geben können, sind glücklich, dass es mich gibt.

      Was Ihre Antworten betrifft, muss ich sagen, dass Sie einigen Denkfehler unterliegen:

      – Sie vergleichen behinderte Kinder (also MENSCHEN) mit einer Krankheit (Herzinfarkt). Der Unterschied ist natürlich klar. LOGISCH wäre demnach (gemäß Ihrem Beispiel), BEHINDERUNG verhindern zu wollen. NICHT, die Geburt behinderter Kinder.
      -Natürlich SIND Embryonen Kinder. In dem Augenblick, in dem die beiden haploiden Zellen miteinander verschmelzen, entsteht ein ganzer, eigener, aus der genetischen Information der Eltern jeweils 50:50 zusammengesetzter Organismus – ein KIND seiner Eltern. Embryo ist keine Vorstufe des Menschen, sondern die Bezeichnung für einen Menschen in einem gewissen Entwicklungsstadium. Das ist allgemeiner biologischer Wissensstand, alles andere ist Verdrängung.
      -Nein. Ich sende keine Beschwerdebriefe an patriarchale Kulturen. Ihre Bitterkeit tut mir im Herzen weh, aber Tatsache ist: Die ach so unpatriarchalen Westler unterstützen durch Förderung von Abtreibung diese Haltung. Die Frage ist: Wollen wir Mittäter sein oder nicht.
      -Die Person, die nicht existiert, hat aber bereits existiert. Es geht also hier nicht um die Verhinderung von Existenz, sondern um die Vernichtung von Existenz.
      -Was die Vergewaltigung betrifft: An keiner Stelle stelle ich es als leicht, super oder toll hin, das Kind eines Vergewaltigers auszutragen. Ich gehe im Artikel bereits auf die Gegenfragen ein! Die Frauen, die das tun, sind Heldinnen, und verdienen Unterstützung und Respekt, weil sie das Leben eines Menschen retten. Weil sie sich nicht von der Bitterkeit des Lebens gefangennehmen lassen. Das ist großartig.

      Zum Thema Überbevölkerung: Überbevölkerung ist ein Mythos. Als ich in der Schule war, habe ich gelernt, dass im Jahr 2020 die Gesamtsituation der Menschen entsetzlich sein würde, wegen der Überbevölkerung. Tatsache ist: Die Lage insgesamt wird immer besser (man kann Statistiken der UN etc. googeln). Und Überbevölkerung gibt es nicht. Die Geburtenzahl auf der Welt stagniert im Allgemeinen, die Ein-Kind-Politik hat China an den Rand einer Gesellschaftskrise gebracht, weil es zuwenig junge Menschen gibt. Die Idee baut auf auf den natürllich völlig unwissenschaftlichen Berechnungen eines viktorianischen Geistlichen (Malthus) und stimmt mit der Realität nicht überein.

      Sie haben meiner Ansicht nach vollkommen Recht mit den Sachen, die Abtreibungszahlen verringern würden. Das ist eine Frage der Lebenseinstellung, der Einstellung zur Würde des Menschen (auch der eigenen Person und des „Partners“). Und es ist eine kulturelle Frage.
      Lustig ist, dass Sie den Kernpunkt NICHT sehen: Dass nämlich Abtreibung genau die Haltung, die Sie kritisieren, ZEMENTIERT! Abtreibung ist eben nicht nur Symptom einer gewissen Haltung, die gesetzliche oder gesellschaftliche Erlaubnis bringt eben diese Haltung wieder hervor! Darum ist eine lockere Abtreibungspolitik eben etwas, das verwantwortungslose Männer STÄRKT, patriarchale Strukturen STÄRKT, Frauen in die Defensive ZWINGT.
      Zuletzt zeigt sich in Ihrer Haltung auch eine gewisse Überhebung: Wenn Sie ein Kind abtreiben, entscheiden Sie so, als könnten Sie in die Zukunft blicken, ob dieses Kind ein gutes Leben wird haben können. Das können Sie nicht. Manch einer ist als Prinzessin geboren und auf dem Schaffott geendet, und manch einer wurde als Kind von Bettlern geboren und hatte ein gutes Leben. Ich bin auch die letzte (ich komme aus sehr schwierigen Verhältnissen), die behaupten würde,materielle Not sei vernachlässigbar. Aber einen Menschen zu töten (und nichts anderes ist ein Embryo), weil man in materieller Not ist, ist nie GUT oder RICHTIG. Es kann verständlich sein. Es ist auch verständlich, dass sich eine Frau nicht einer Schwangerschaft aussetzen will. Aber dann darf sie kein Kind zeugen. Sobald es da ist, ist es ein lebendiges Wesen, das Würde und eine Recht auf Leben hat! In dem, was Sie schreiben, klingt genau dieser Mangel an Differenzierung an, den ich immer kritisiere: Sie sagen „Ja, aber die Frau leidet.“ Ja, das behauptet ja auch niemand, dass sie das nicht täte! Aber Leid lässt sich manchmal eben nicht verhindern! Gerade in dieser Sache lässt sie eben statt sich selbst das Kind leiden! (Übrigens ist auch erwiesen, dass das Schmerzempfinden schon sehr früh einsetzt, aber das ist auch egal, Leid bemisst sich nicht nur subjektiv an dem, was man spürt!). Übrigens ist es eben auch egal, ob man sich als schwanger „empfindet“, wie Sie schreiben, oder das Kind als „Kind“ wahrnimmt! Eine Frau ist schwanger, wenn sie ein Kind in sich trägt. Das ist die Sachlage. Ich kann diese Situation verdrängen, oder mich ihr stellen. Wenn ich den Weg der Verdrängung wähle und abtreibe, lastet auf mir das Leben eines Menschen. Das lässt sich nicht ändern dadurch, dass dieses Leben mir Schwierigkeiten bereitet hätte.

  3. Es gibt einen Punkt, den ich hier in die Diskussion werfen möchte:
    Zum Thema Malthus: es stimmt schon, dass die „Überbevölkerung“ die Welt nicht gleich vernichten wird. Das bedeutet aber noch lange nicht, dass man den Bevölkerungszuwachs in der dritten Welt für gut befinden muss. Die Bevölkerung in Afrika südlich der Sahara hat sich seit 1950 verfünffacht. Das Argument dass „die Erde über 12 Milliarden Menschen ernähren“ könnte, ist außerdem grober Unsinn. Es hilft dem hungernden Kind im Süd-Sudan nichts, wenn der Farmer in Manitoba eine Rekordernte Mais einfährt. Denn dem kommt es billiger, wenn er den übrigen Mais verbrennt als wenn er ihn in den Sudan bringen lässt. Außerdem führt der Bevölkerungszuwachs zu einem wirklich großen Problem, nämlich dass viele Gesellschaften einfach viel zu jung werden. Viele Kinder bedeutet viele junge Männer, die niemals irgendeine Arbeit finden können, bedeutet viel Frust, Hass, Krieg und Terror oder eben Flucht und damit Destabilisierung der Verhältnisse hier und Zunahme von Rechtspopulismus. Es ist eine Tatsache, dass Hunger und mangelnde Entwicklung die Folge von politischer Unstabilität sind, und diese ist meist eine direkte Folge der Überjüngung der Gesellschaften. Außerdem – warum sollte der Westen, den Bevölkerungszuwachs in der dritten Welt fördern. Welcher Nutzen liegt darin, wenn ein verdrecktes Slum in irgendeiner Metropole statt acht- sechzehn Millionen Einwohner hat?

    • Danke für den Einwand. Er wird aber der Komplexität nur teilweise gerecht. Natürlich gab es immer Hungersnöte, Dürren, Heuschrecknplagen etc. Aber das Problem ist äußerst komplex, weil zum einen westliche Wirtschaften die afrikanische zerstören und die Afrikaner zugleich auch tatkräftig dabei helfen. Auch im Südsudan könnte es genügend Essen geben, wenn man entsprechend wirtschaften würde und nicht ständig unter der Instabilität wieder alles verlieren würde (wie gesagt, Katatstrophen ausgenommen, aber dafür gibt es internationale Solidarität). Afrikas Problem ist NICHT Überbevölkerung. Außerdem berichten die Medien völlig gegen die Tatsachen, dass es auch in Afrika im Allgemeinen den Menschen immer besser geht. Gerade für Afrika, das aber unter Polygamie etc. leidet, ist aber Abtreibung ein besonders gemeines Mittel, das Frauen knechtet und die Herausbildung eines vernünftigen Verhältnisses zwischen Mann und Frau erschwert. Gerade hier wäre natürliche Geburtenregelung etc. ein wichtiger Ansatzpunkt. Aber das ist nur meine Meinung, ein Afrikaexperte mag da anderer Ansicht sein, aber ich bemerke unter meinen weiblichen Verwandten dort ein völlig defizitäres Verständnis für die eigenen Würde. Auch ich kann diesem Punkt nicht völlig gerecht werden, da ist sicher noch vieles, was berücksichtigt werden muss- worum es mir geht, ist lediglich der Punkt, dass behauptet wird, man MÜSSE Abtreibung fördern, um dem Bevölkerungswachstum Herr zu werden, und das ist eben nicht wahr.

  4. In allen anderen Punkten halte ich Ihre Argumentation für plausibel und nachvollziehbar. Man kann es – denke ich – so auf den Punkt bringen. Beim ungeborenen Kind handelt es sich um einen Menschen mit den verbundenen Rechten. Im echten Konfliktfall kann dieser Mensch seine Lebensperspektiven nur dann wahrnehmen, wenn einer anderer Mensch seine Lebensperspektiven im Wesentlichen aufgibt. Und dieser andere Mensch ist nun mal mit 100 Prozent Wahrscheinlichkeit eine Frau. Gerade das ist wohl das Problem der Beratung in Konfliktfällen. Denn bleibt man bei der Wahrheit dann wird man vielen Frauen in echten Konfliktfällen kaum mehr versprechen können als Hartz 4. Kommt man statt dessen mit „wenn Sie das Kind mal in Ihren eigenen Armen halten wird alles gut sein“ Plattitüden, dann macht man sich m.E. nach unglaubwürdig.

    • Mit dem Schluss bin ich total d’accord. Es ist nicht fair und unglaubwürdig, so zu tun, als würden sich Probleme in Luft auflösen, wenn das Kind mal da ist. Das mag manchmal zutreffen, wenn das Problem ein psychisches war im Sinne von „Ich kann das nicht“. Da ist es sicher viel einfacher, wenn man dann eben merkt, dass man es doch kann. Aber bei materieller Not sieht das anders aus, und deshalb muss eben die Gesellschaft eine andere Haltung entwickeln, wie Antitrump ja auch sagt! Wenn Sex ein lockerer Spaß ist und Männer damit wegkommen, aber auch wenn Frauen sich selbst benutzen lassen, dann kann es nicht funktionieren.

      Was die Lebensperspektiven betrifft, bin ich allerdings anderer Ansicht. Es ist auch eine Platitüde, aber eine mit Wahrheitsgehalt, dass sich immer neue und andere Perspektiven auftun. Das ist auch (nicht nur) eine Frage der Haltung – wobei eben aber natürlich nicht jeder Menschen eine entspannte Haltung zum Konzept „Planänderung“ hat! Auch da gilt es, verständnisvoll zu sein, denke ich. Aber die Frage bleibt eine der Verhältnismäßigkeit: Kann ich DAFÜR ein Leben nehmen? Wir leben eben auch leider in einer Mimimi-Gesellschaft, in der uns ständig erzählt wird, wir könnten und würden alles haben, verdienen und schaffen, was wir wollen. Das ist eine Lüge, und leider lernen wir gar nicht, wie man damit umgeht, dass das der Realität nicht entspricht.

  5. Sie schreiben:

    „Wenn aber ein Millionär mit 99% seines Vermögens Gutes tut, und mit 1% Waffen-, Drogen- und Menschenhandel finanzieren würde, würden Sie dann sagen, es wäre okay, weil ja die anderen 99% für Gutes verwendet werden? Nein, dieses 1% ist falsch, und dieses 1% muss sich ändern.“

    Das heisst Sie sind NICHT für das KOMPLETTE DEFUND von Planned Parenthood, also den Entzug SÄMTLICHER Geldmittel, sondern nur für die Kürzung um ein Prozent der Geldmittel. Wäre ja schön, wenn Sie dies in Ihrer Kampagne für den Lebensschutz auch kund tun würden. Sie klingt aber eben ganz anders. Diese Kampagne der Lebensschützer klingt viel eher nach einem „Dekret 770“ (goooogle), das die Symptome behandeln will und dem die Ursachen völlig gleichgültig sind.
    Das ist ganz einfach daran zu erkennen, dass in den allermeisten Verlautbarungen der Lebensschützer die Schwangere als Frau nur sehr marginal, wenn überhaupt erwähnt wird. Ein Übel, das wir wahrscheinlich dem Pflichtzölibat zu verdanken haben. Im Zusammenhang mit Frauen KANN ein katholischer Geistlicher eigentlich nur schwarz und weiss kennen. Entweder die Frau ist eine Heilige, die auf ein unerreichbares Piedestal erhoben wird und die Alternative kennen Sie.

    Deswegen ist mein Eindruck, von ALLEN „Lebensschützern“, die mir bisher begegnet sind, ein sehr katholischer. Sie denken ausschliesslich in Sündenkategorien.
    Mit einer Ausnahme. Wenn es um den Kindervergewaltigungsskandal geht, der Kindern im Umfeld der römisch katholischen Kirche seit Jahrhunderten das Leben schwer machen kann, um es mal sehr, sehr euphemistisch auszudrücken. Dann ist das knallharte Sündendenken wie durch Zauberhand verschwunden und man raunt von einem allgegenwärtigen, anonymen Bösen und zieht notfalls den Gottseibeiuns höchst persönlich zu Rate. Was ich bei den Lebensschützern noch nie gehört habe. Dort geht es immer sehr konkret um böse, verbrecherische Personen. Angefangen von der Abtreiberin selbst, über die Ärzte, im schlimmsten Fall die Engelmacherinnen, bis hin zu denen, die die Frauen angeblich immer zum Abbruch drängen. Von einem anonymen Bösen wird da niemals geraunt.
    Und diese völlig falsche Zielsetzung aller Lebensschützer ist der Grund, warum ihre Kampagnen so schrecklich erfolglos sind. Das einzige, was Abbruchzahlen nach unten drückt ist soziale Gerechtigkeit, ein Thema für katholische Sonntagsreden, auch Predigten genannt und Freiheit für die Frauen. Noch so ein Unwort in der Kirche, Freiheit. Aber die Abbruchzahlen in den Niederlanden und die abnehmenden Zahlen auch in Deutschland bestätigen dies.

    Aber jeder Fachmann wird Ihnen bestätigen, was ich hier aussage. Wenn man Kriminalität langfristig vermindern will, muss man Schulen bauen und keine Gefängnisse. Cum grano salis.

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