Paulus, der Frauenfeind – oder auch nicht

Für Tina ;). Ich werde auch noch etwas Grundsätzliches zu diesem Bereich schreiben. Aber hier mal ein Anfang…

Es gibt ein Zitat, das mich früher fuchsteufelswild gemacht hat. Es lautet folgendermaßen: „Die Frauen seien untertan ihren Männern als dem HERRN. Denn der Mann ist das Haupt der Frau, gleichwie auch Christus das Haupt ist der Gemeinde, und er ist seines Leibes Heiland.“ (Eph 5,22-23)

Erste Reaktion: Ich brauche kein Haupt. Ich bin selbstbestimmt. Frei.

Ich bin mir sicher, dass diese Reaktion vorherrscht in unserer Gesellschaft. Und damit ist die Auseinandersetzung mit diesem Satz auch normalerweise beendet. Mit einem frauenfeindlichen Semiten aus dem ersten Jahrhundert muss man sich anno 2016 ja nun wirklich nicht mehr beschäftigen.

Ich bin von dieser Art Bibellektüre abgekommen. Denn ich habe mit Paulus festgestellt, dass man im Verständnis der Schrift und der Lehre wächst, und immer mehr versteht. Viele Vorschriften, die mir vor Jahren hanebüchen vorkamen, haben sich mir mittlerweile in ihrem tiefen und wunderschönen Sinn erschlossen. Daraus habe ich gelernt, dass ich maximal „weiß, dass ich nichts weiß“. Wenn mir etwas als Zwölfjährige unglaublich dumm vorkam, mir jetzt aber klar ist, und wenn ich davon ausgehe, dass unser Glaube wirklich wahr ist, dann kann ich nicht umhin, davon auszugehen, dass sämtliche Lehren ihren Sinn haben, dass ich ihn aber vielleicht noch nicht voll erfasse. Für mich war diese Erkenntnis der Ausgang aus einer selbstverschuldeten Unmündigkeit. Denn unmündig ist man, wenn man meint, die Welt reiche nur so weit, wie man selber blicken kann. Selbstverschuldet ist diese Unmündigkeit, weil sie aus einem Mangel an Demut resultiert. Im Grunde meint man, das eigene Verständnis sei der Gipfel des Verstehens und deshalb will man nicht einsehen, dass gewisse Regeln, Lehren und Gesetze, die von Menschen entwickelt wurden, die weit klüger waren, als man selbst es je sein wird, Gültigkeit haben, auch, wenn ich sie nicht verstehe. Das Gesetz der roten Ampel erschließt sich einem Kind nicht, das gerade laufen gelernt hat, und es erschließt sich auch nicht einem Menschen, der noch nie ein Auto gesehen hat. Man muss darauf vertrauen, dass es schon stimmt und seine Richtigkeit hat, oder wird, wenn man Pech hat, erst durch bittere Erfahrung den Wahrheitsgehalt des Gebotes erkennen.

Kurz: Ich habe mit Anfang 20, reichlich spät für einen Menschen, der sich im Großen und Ganzen für verständig hält, beschlossen, jedes Gebot, aber auch jedes (so es nicht dem Alten Bund angehört und durch Jesus erfüllt ist) anzunehmen und zu warten, bis es sich mir erschließt. Ich kann diese Vorgehensweise jedem empfehlen, der Glaubenszweifel hegt. Man kann sich zurücklehnen, den Panzer der Religionskritik abstreifen und einfach warten, bis einem klar wird, wieso man dieses oder jenes machen oder lassen soll.

Schauen wir uns also noch einmal den Satz an und fragen uns, was er bedeuten kann, und was nicht.

Es ist vielleicht noch wichtig, anzumerken, dass Paulus hier von der Ehe spricht. Es geht hier also ganz klar nicht um eine generelle Vormachtstellung, sondern um das Verhältnis zueinander in der Ehe. Nach christlichem Verständnis ergänzen sich dabei Mann und Frau. Ich verwende einmal vereinfachend das Wort „Team“: In einem Team gibt es unterschiedliche Aufgaben, die alle notwendig sind. Wenn in einem Team alle die gleiche Aufgabe wahrnehmen wollen, kann es nicht gewinnen. Es kann nicht jeder Torwart sein, aber einen braucht es in jedem Fall. Deshalb fühlt sich der Stürmer nicht abgewertet oder zurückgesetzt.

„Die Frauen seien untertan ihren Männern als dem HERRN. Denn der Mann ist das Haupt der Frau, gleichwie auch Christus das Haupt ist der Gemeinde, und er ist seines Leibes Heiland.“

Reizwort Nummer eins: „untertan“. Was verbinden wir mit diesem Wort? Unterwürfigkeit, Sklaverei. Womöglich sexuelle Verfügbarkeit. Machtlosigkeit.

Und jetzt müssen wir anfangen, zu unterscheiden. Das, was ich aufgelistet habe, ist nicht das Konzept der Bibel. Es ist mein Konzept. Ich finde, dass es dies bedeutet. Ich kann nun entscheiden, ob ich einfach meiner Deutung anhängen will, oder, ob ich mich darauf einlasse, was die Bibel mir sagen möchte.

Die Bibelstelle sagt ja aus, dass der Mann so über die Frau herrschen soll, wie Christus über den Mann. Frage: Wie herrscht Christus über den Mann/ Menschen?

Gott Sohn ist für den Menschen Mensch geworden, hat sich erniedrigt bis in den Staub, hat alle Sünde getragen, sich foltern, verhöhnen und kreuzigen lassen. Er hat sich völlig hingegeben für den Menschen, aus Liebe zu ihm.

Wenn uns die Bibel dies als Modell hinstellt, wie der Mann über die Frau zu herrschen habe, dann haben wir nicht das Recht, das Wort herrschen mit unseren eigenen Vorstellungen zu füllen und dann die Bibelstelle abzulehnen. Das gilt für misogyne Machos ebenso wie für Feministinnen.

Zum Glück verlässt sich Paulus nicht darauf, dass wir die passenden Bibelstellen parat haben, um uns das Herrschaftsverständnis korrekt herzuleiten. Deshalb erklärt er uns gleich hinterher:

„Ihr Männer, liebet eure Frauen, gleichwie Christus auch geliebt hat die Gemeinde und hat sich selbst für sie gegeben, auf dass er sie heiligte (…)“

Der Mann soll also die Frau so lieben wie Christus die Gemeinde: Das heißt, ihr in vollkommener Hingabe dienen. Darum muss Paulus am Anfang darauf hinweisen, dass die Frau auch untertan sein muss. Denn würde das nicht dastehen, gäbe es kein Gleichgewicht zwischen der dienenden Hingabe des Mannes und zwischen der Frau. Die Frau stünde dann über dem Mann und könnte seine dienende Liebe ausnutzen und über ihn (im negativen Sinne) herrschen, weil er ja demütig sein eigenes Wohl dem ihren unterordnet. So aber sind beide dazu verpflichtet, einander untertan zu sein: Die Frau direkt als Abbild der Kirche, der Mann indirekt, aber nicht weniger wirklich, als Abbild Christi.

Natürlich wird eine selbstbewusste Frau hier motzen: „Und wieso nicht andersherum? Wieso nicht der Mann direkt und ich als Abbild Christi???“ Dazu kann ich nur sagen: Jeder Christ, ob Mann oder Frau, ist dazu berufen, Christus nachzufolgen. Christus hat sich nie selbst erhöht, nie nach einer Würde oder Ehre verlangt, nie mehr gewollt, als Gott ihm gegeben hat. Die oben beschriebene Attitüde ist menschlich, verständlich, verbreitet. Aber sie ist nicht christlich, denn sie sucht nach der eigenen Ehre.

Paulus ist aber immer noch nicht zufrieden. Eingedenk der Tatsache, dass der Mensch oftmals vergisst, wie selbstlos Christus uns gedient hat und dient, fügt er sicherheitshalber noch eine Analogie an, die auch der faulste, egoistischste und eigensinnigste Mann verstehen muss:

„Also sollen auch die Männer ihre Frauen lieben wie ihre eigenen Leiber. Wer seine Frau liebt, der liebt sich selbst. Denn niemand hat jemals sein eigen Fleisch gehasst; sondern er nährt es und pflegt sein, gleichwie auch der HERR die Gemeinde.“

Hier wird also Machtmissbrauch ausgeschlossen. Denn der Mann muss sich um seine Frau mindestens so gut kümmern, wie um sich selbst, besser aber noch so, wie Christus sich kümmert, also noch viel besser als um sich selbst.

Noch einmal kurz zurück zu unserer ersten Reaktion. Was hatte ich nochmal gesagt? „Ich brauche kein Haupt. Ich bin selbstbestimmt. Frei.“

Gehen wir die emotionalen Einwände einmal Punkt für Punkt durch.

„Ich brauche kein Haupt.“ Für diesen Satz habe ich kein Verständnis mehr. Wie ein Christ auf die Idee kommen kann, er brauche kein Haupt, ist mir schlicht unverständlich. Ein Christ glaubt an Gott, der sein Herr und Vater ist, und das ist sehr wohl ein Haupt. Natürlich kann man sich darüber beschweren, dass da nun als Zwischenhaupt der Mann eingeschaltet ist, aber wie bereits anklang, ist die Ehe auch eine Analogie zum Verhältnis zwischen Gott und Mensch, und eine Analogie ist keine Gleichsetzung, sondern eine Ähnlichsetzung. Der Mann wird damit also auf keinen Fall zum gottgleichen Gebieter, außer vielleicht er ließe sich – wie Gott – für seine Frau kreuzigen. Ich nehme an, dass den allermeisten Männern diese Apotheose erspart bleibt (für alle Häresiejäger unter den Lesern: Das war vielleicht ein wenig respektlos, aber es ist überspitzt gemeint). Für Hardcore-Selbstverleugnungs-Fanatiker: Ich könnte sogar so weit gehen, zu sagen, dass, selbst wenn dies der Fall wäre, der Verdienst der Frau darin läge, dies so anzunehmen, da sie in dieser Demut in wahrer Christusnachfolge stünde und ihm wahrhaft gleich würde. Ist unzeitgemäß.

Übrigens muss man hier auch wieder die eigenen Prägungen hinterfragen: Gegner des Heiligen Paulus werfen normalerweise gerne alles in einen Topf. „Oberhaupt“ ist dann nicht mehr nur eine Beschreibung dessen, was der Mann ist und tut, sondern angeblich eine Beschreibung all dessen, was eine Frau dann angeblich alles (nicht) tun darf. Also, da der Mann führen soll, darf die Frau nicht arbeiten, nicht frei entscheiden, soll putzen, dem Mann zur Verfügung stehen, hat nichts zu sagen.

Ganz ehrlich: Wer unter Führung und Herrschaft SO ETWAS versteht, der hat ein ernstes Problem. Da sollte man dringend hinterfragen, wie man selbst z.B. Macht ausübt in der eigenen Sphäre. Jeder hat ja Bereiche, in denen er „Macht“ hat. Führt er sich da so despotisch und verantwortungslos auf? Ist es nicht eher so, dass man, etwa als Führungspersönlichkeit, vor allem damit beschäftigt ist, die eigenen Stärken zum Wohle des Ganzen einzusetzen und sich in Schwächen Hilfe zu holen oder sie auszubügeln?! Oder liegt das Problem darin, dass man selbst die Macht anderer nur so kennengelernt hat, als Tyrannei? Das Christentum fordert eindeutig etwas anderes!

Einwand: Ja, aber man könnte es so missverstehen.

Stimmt. Könnte man. Man kann alles missverstehen. Darum ist es so wichtig, auf das zu hören, was die Kirche dazu lehrt.

Woher kommt aber nun dieser bunte Strauß an Repressalien, die angeblich mit der Herrschaft des Mannes einhergehen sollen? Aus der Bibel garantiert nicht. Sie quillt über von Frauen, die in dieses Muster nicht im Geringsten passen. Aus der Kirche ebenso wenig, denn auch sie ehrt zahllose Frauen unterschiedlichster Berufe, Tätigkeiten, Eigenschaften etc. Wie kommt man dann zu der Auffassung, dies sei biblische oder kirchliche Position? Es ist ein erfolgreich gegen die Kirche in Stellung gebrachtes Mantra der Verleumdung. Das Alte Testament etwa preist den Rat einer klugen Frau. Ein Mann, der seine Familie gut „führt“, wird also auch auf seine Frau hören. Er wird wissen, wo er schwach ist und sich dementsprechend von seiner Frau ergänzen lassen.

Ich möchte außerdem kurz darauf hinweisen, dass keineswegs die ganze Welt Berlin Prenzlberg ist. Nicht überall haben Schwaben eine bedrohungs – und staubfreie Umgebung schaffen können. Es gibt genug Situationen, in denen jede Frau schutzbedürftig ist (Schwangerschaft zum Beispiel), ganz egal, wie antipatriarchal eine Gesellschaft ist. Dazu treten dann noch Extremsituationen. Stellen wir uns vor, es ginge darum, einen Platz im rettenden Boot zu ergattern. Ohne Männer, die sich als der Frau dienend begreifen und Verantwortung für ihr Wohlergehen übernehmen wollen, schwer umzusetzen, wenn man nicht Boxkampfweltmeisterin ist. Oder aktuell das Problem vieler Frauen auf der Flucht: vor den sexuellen Nachstellungen durch Schlepper oder andere Flüchtlinge geschützt zu sein. Es ist das Privileg der Sojalatte-Fraktion Nordwesteuropas, von einer Welt zu fabulieren, in der Frauen keinen Schutz bräuchten. Und das liegt nicht am Mann an sich, sondern an der (gefallenen) Natur der Dinge.

„Ich bin selbstbestimmt und frei.“ Das ist Selbstbetrug. Erstens ist ohnehin niemand selbstbestimmt, kein Mann und keine Frau. Wir haben Prägungen, Zwänge, Notwendigkeiten, denen wir uns fügen, und wenn wir das ganz große Los gezogen haben, haben wir das Maximum an Freiheit darin, dass wir Gott ganz gehören und er tatsächlich unser einziger Herr ist. Zweitens weiß jede Frau, dass ihre Selbstbestimmtheit emotionalen und hormonellen Grenzen unterliegt. Das gibt auch die härteste Feministin zu – solange man es ihr als inoffizielles Statement nonchalant bei einem Mädelsgespräch entlockt.

Die Leserinnen dieses Artikels, die mir in dieser Sache widersprechen, sollen bitte an folgende drei Situationen denken: Liebeskummer, Torschlusspanik, Kinderwunsch.

Wie frei, selbstbestimmt und unabhängig vom Mann ist man in diesen Fragen? Und schmerzt es nicht sogar, in eine Abhängigkeit eintreten zu wollen und es nicht zu können?

Zu diesem Komplex gehört, dass es generell in unserer Gesellschaft verpönt ist, Hilfe zu brauchen. Es ist verpönt, Hilfe in Anspruch zu nehmen und die Übernahme von Verantwortung füreinander wird nicht geschätzt, sondern als Bevormundung abqualifiziert. Man kann sich dieser Deutung anschließen und versuchen, sein Leben autark von sozialen Banden zu organisieren. Ob das der menschlichen Natur wirklich entgegenkommt, wage ich zu bezweifeln. Ich jedenfalls bevorzuge es, mich diesem gesellschaftlichen Zwang zum „Alleine-Klarkommen“ nicht anzuschließen.

Mann und Frau sind aufeinander hin geordnet. In Liebe und gegenseitiger Unterordnung. Der Mann als „Oberhaupt“ ist kein absolutistischer Herrscher, sondern übt seine Führung als Dienst an der Frau aus.

Das ist für uns, die wir uns als selbstbestimmt begreifen wollen, nicht leicht zu ertragen. Ja, es ist manchmal schwer, sich dienen zu lassen und sich damit einzugestehen, dass man des Dienstes bedarf und nicht alles selbst machen kann. Ebenso schwer ist es uns, egal, ob Mann oder Frau, nachzugeben und jemand anders führen zu lassen. Das ist aber ein Problem, das nicht in die Sphäre der „Gleichberechtigung“ gehört. Es gehört vielmehr zu der schwierigen und lebenslangen Aufgabe, sich als Mensch Gott unterzuordnen. Jesus predigt Demut und Hingabe unabhängig vom Geschlecht. Dieser Ruf gilt allen. Dazu gehört auch (Achtung, unpopulärer Inhalt!), sich der Kirche unterzuordnen. Wenn ich mich nur dem unterordne, von dem ich meine, dass Gott es fordert, kann ich mir relativ sicher sein, dass ich irgendwo falsch liege. Die Kirche aber als Leib Christi, als Gemeinschaft des Gottesvolkes, gegründet auf der apostolischen Tradition und besiegelt mit dem Heiligen Geist, sieht weiter und klarer als ich.

Advertisements

10 Kommentare

  1. Für mich ein interessanter und ausgewogener Artikel. Besonders der Punkt, sich zu fragen, wie denn Christus Herrschaft gegenüber der Kirche ausübt und das als Vorbild für die angesprochene „Herrschaft“ des Mannes zu nehmen. Auch finde ich wirklich schön, wie Du darum ringst, die schwierigen Stellen eben nicht einfach ad acta zu legen, sondern zu durchdringen.
    Einzig eine Sache störte mich und ich wollte die Gründe dafür erfahren: In den meisten Fällen zitierst Du die Bibelstellen, indem Du für Frau „Weib“ schreibst. Meiner Meinung nach hat dieses Wort einen Bedeutungswandel durchgemacht – war es früher, bspw. in alten Bibleübersetzungen, schlicht das geläufige Wort für die Frau, ist es heute pejorativ und abwertend. Um nicht in die Versuchung zu geraten, eine ungute Unterordnung der Frau zu fordern (denn das ist tatsächlich eine Versuchung für beide – man denke an die Strafansagen Gottes in der Genesis nach dem Sündenfall), würde ich es vorziehen, grundsätzlich von der „Frau“ zu sprechen. Hattest Du einen bestimmten Grund, das nicht zu tun?

    • Danke für das Feedback!
      Zur Kritik: Absolut. Natürlich spricht im historischen Kontext gar nichts gegen das Wort „Weib“, aber ich würde es heute auch nicht mehr verwenden. Du bist einem schnöden handwerklichen Faulheitsfehler meinerseits auf die Schliche gekommen;). Wie man an den Kapitälchen bei dem Wort „Herr“ sehen kann, habe ich auf der Suche nach der Bibelstelle einfach eine ältere Lutherfassung genommen, und hatte das beim ersten Zitat durch Frau ersetzt, weil ich genau deinen Gedankengang hatte und eine zusätzliche Verständnishürde ausräumen wollte – bei den Wiederholungen des Zitats habe ich das dann aber vergessen. Danke für den Hinweis!

  2. Hallo

    Wow danke für den interessanten Blogbeitrag. Ich gebe dir in vielen Punkten recht. Nur es gibt einiges das mich stört.

    1. Der Mann als Beschützer: es ist korrekt, dass die meisten (nicht alle) Männer den Frauen phsysisch überlegen sind. Nur würde es hier den Frauen viel mehr helfen, wenn sie lernen würden zu kämpfen anstatt darauf zu hoffen ein Mann wird sie beschützen. Leider ist es halt doch so in Notsituationen ist sich jeder selbst der Nächste. Ich kenne leider eine ganz liebe muslimische Frau, deren Mann erst kürzlich verstarb. Sie hat nie gelernt selbstständig zu leben oder gar für sich zu sorgen, dafür gibt es ja die Männer und jetzt muss sie vermutlich die zweit Frau von irgendeinem Typen werden.
    Auch für den Fall einer Flucht hätte ich wesentlich lieber den schwarzen Gurt im Karate und einen guten Schlagring, als einen Mann. Natürlich spricht nichts gegen einen Mann als Beschützer, wenn er umbedingt will, aber darauf sich verlassen halte ich für äusserst gefährlich.

    2. Abhängihkeit: Natürlich sind wir von unseren Emotionen,Hormonen, erziehung etc beeinflusst und niemals sonderlich frei. Nur sind dies auch die Männer, sie sind nicht freier wie wir. Wer dies nicht glaubt kann mal einige Monate fast ausschliesslich mit Männern zusammenarbeiten.

    3. Führung: Ich stimme dir zu, dass eine gewisse Führung in einer Familie genau wie in einer Firma sehr wichtig ist. Nur wieso die Führungsrolle am Geschlecht festmachen? Wieso per se dem Mann die Führung geben? Wieso nicht die Führung an Fähigkeiten binden? Wieso soll der Besitz eines Penisses einem zur Führungspersönlichkeit machen? Für mich klingt das in etwa so wie wenn man sagen würde: „der Ehepartner mit dem längeren kleinen Zehen ist das Familienoberhaupt“ das ist doch absurd. Männer sind genauso fehlbare Menscheb wie Frauen, wieso sollten sie also einfach eine Vorrangsstellung kriegen, ohne dass sie sich die erarbeiten müssen?

    Ein interessantes Beispiel: Wie gut kennst du den Quran? Es gibt dort eine Stelle wo es um Gewalt in der Ehe geht und grob zusammengefasst steht da, dass Männer ihre Frauen züchtigen dürfen, weil sie für sie verantwortung haben. Wie stehst du dazu? Ist das nicht einfach der Gedanke konsequent zu Ende gedacht? Den selbst wenn Männer ihre Frauen wie ihre eigenen Körper lieben würden, schliesst dies züchtigung nicht aus. Wir sind ja dazu aufgerufen unseren Körper zu züchtigen.

    Lg tina

    P.S. Selbst meine erzkatholische, anti-feministische Grossmutter fand man soll sich nicht auf die Männer verlassen und selber kämpfen lernen. Sie hat gerne davon erzählt, wie sie einen vergewaltiger in die Flucht schlug.

    • Liebe Tina,
      zu 1) Es gibt nicht einmal sonderliche viele Männer, die Karate können. Und selbst WENN eine Frau es könnte, bleibt die Durchschnittsfrau signifikant schwächer als ein Mann. Und z.B. in der Schwangerschaft würden ihr auch diese Fähigkeiten wenig helfen. Warum schon wieder dieses „entweder-oder“? Das eine schließt das andere doch nicht aus, oder? Nur, weil IN DER EHE der Mann die Frau beschützen soll, heißt das doch nicht, eine Frau könne nicht auch lernen, sich zu wehren? Zumal beschützen eben nicht nur körperliche Attacken beinhaltet. Und wenn wir uns nun fragen, was praktikabler ist, jede Frau muss Karate lernen oder der Mann jeder Frau muss sie im Zweifelsfall beschützen, würde ich Möglichkeit B) als realistischer einschätzen ;).
      2) Hast du Recht: Ich zitiere mich selbst- “ Erstens ist ohnehin niemand selbstbestimmt, kein Mann und keine Frau.“
      3) Mann-Sein ist mehr, als männliche Geschlechtsorgane haben. Warum der Mann? a) Wegen der Analogie. Christus ist ein Mann gewesen (sorry, isso). Als Analogie zu ihm und seiner Braut (der Kirche) gilt die Ehe. Dabei ist ja nun Christus das Haupt. Nun könnte aber niemand behaupten, der Kirche ginge es besser, wenn sie sich über Jesus erhebt! Ich weiß, dass es viele Leute verwundert, aber Ehe ist eine Einrichtung, durch die Gott sich selbst in der Welt sichtbar macht, kein Selbstverwirklichungsinstrument. Natürlich kratzt es am Ego, wenn man durch sein Lebensmodell Gott dienen und eine Art Folie für ihn sein soll…das kann ich nicht ändern! b) Wenn wir schon von der Biologie reden, geht es nicht um Geschlechtsorgane ;), sondern um die erwähnten physischen Vorteile des Mannes. c) weil in der Ehe die Frau als Mutter schon genügend Aufgaben hat, für deren Ausübung sie Stabilität und Sicherheit braucht. d) Offenbar findet die Kirche das so gut. Also wird es vllt. auch abgesehen von den genannten Gründen noch weitere geben, die ich (noch) nicht durchblicke.
      Ich stelle mir gerade vor, wie deine Heldin mit einem Säugling auf dem Arm mit Karate ihren Mann und sich vor einem Islamisten beschützt. Bisschen gemein von mir ;). Wieso soll eine Frau Superwoman sein?

      Nur zur Sicherheit: Es handelt sich NICHT um eine Bevorzugung des Mannes, sondern um die Aufteilung der Funktionen und Aufgaben. In einer Ehe, die vom Mann geleitet ist, gibt es Diskurs, gegenseitige Beratung, Austausch, Kompromisse. Der Mann hat keinerlei VORTEILE. Das Einzige, was passieren KANN, ist, dass er seine Rolle missversteht und zu Lasten der Frau ausübt und sich Vorteile verschafft. Dann aber hat er ein ernstes Problem mit Gott, schließlich sündigt er dann.

      Keiner SAGT, Männer seien unfehlbar oder perfekt. Die Kirche spricht übrigens nirgends von VORRANG, sondern von Oberhaupt. Das ist ein großer Unterschied! Im Islam hat der Mann VORRANG. Im Christentum eben nicht.

      Wir können uns übrigens keine Vorrangstellung im Glauben erarbeiten! Und die Ehe ist eben ein kirchlicher Stand, ein Sakramnet. D.h. wir befinden uns da im Zentrum der Kirche, nicht „in der Welt“. Darum gelten auch nicht Kategorien wie „Leistung“ oder „Fähigkeiten“. Jesus erklärt seinen Jüngern, dass, wer von ihnen der Höchste sein wolle, der Niedrigste von ihnen und allen zu Dienste sein wolle. Also: Wenn du im Sinne Jesu Herrscherin in der Familie sein willst, musst du eben deinem Mann mehr dienen, als er dir.

      Über die Frage nach der Züchtigung habe ich auch nachgedacht. Meiner Ansicht nach ist das bei Paulus ausgeschlossen durch die Konkretisierung, man „nähre und pflege“ den Leib. Er gibt damit ja vor, wie diese Analogie zu verstehen ist – und da niemand von sich behaupten würde, er würde sich selbst GERN schlagen, ist das damit also eigentlich deutlich genug – da dürfte ja nur ein Mann seine Frau schlagen, der sich selbst regelmäßig schlägt. Wird schwierig zu finden sein… abgesehen davon kann Züchtigung durchaus ohne Gewalt vor sich gehen – etwa, indem man einander ermahnt. Und das geht von beiden Partnern aus. Gewaltanwendung lässt sich im Christentum ja nur sehr sehr schwer rechtfertigen.

      Ich gebe dir übrigens vollkommen Recht (allerdings wird das auch nirgends behauptet): Eine Frau SOLL selbstständig sein. Selbstständigkeit und dem Mann die Führung in der Familie überlassen sind überhaupt keine Gegensätze. Nur ist erstens Selbstständigkeit nicht grenzenlos, und es ist gut, die eigenen Grenzen einzusehen. Zweitens ist die christliche Ehe auch eine Sache des Vertrauens. Ich könnte jedenfalls nicht mit einem Menschen zusammenleben, auf den ich mich nicht verlassen kann. Es ist auch eine Vertrauens- und Glaubensübung, davon auszugehen, dass, wenn Gott Mann und Frau zusammenführt, er dem Mann auch genau die Gaben gibt, die er braucht, um die Familie zu leiten. Und wenn der Mann z.B. etwas ganz Wichtiges nicht kann, ihm eben die Frau zur Seite zu geben, die ihn ergänzt. Ich verstehe deinen „Optimierungsdrang“. Allerdings, frag dich mal ehrlich: Ich denke z.B., dass jede Frau, auch die emanzipierteste, von ihrem Mann Entscheidungen einfordert. Und wenn die nicht getroffen werden, ist frau genervt und hat das Gefühl, allein dazustehen. Das Problem gibt es andersherum deutlich weniger, meinem Eindruck nach.

      Und was wäre denn für die Familie „besser“, wenn die Führungsrolle der Frau zugedacht würde?

      Zum Thema Islam ganz kurz: Ich rede bewusst vom Patriarchat im christlichen Sinne. Der Islam hat ein ganz anderes Gottesbild. Darum ein anderes Menschenbild. Und darum auch eine ganz andere (inakzeptable) Auffassung vom Herrschen.

      • Danke für deine Antwort und sorry ich spame jetzt schon deinen zweiten Blogbeitrag zu.

        Ich denke wir reden aneinander vorbei. Du redest von einem idealen Patriarchat und ich rede von real existierenden Patriarchten. Den für mich sind diese die logische Folge aus dem idealen Patriarchat. Ich versuche mal meine Gedanken etwas mathematischer darzustellen vielleicht macht es das übersichtlicher

        Der Mann ist nur aufgrund seines Geschlechts das Oberhaupt der Familie => der Mann muss irgendwie besser sein wie die Frau => der Mann soll mehr rechte haben => der Mann fühlt sich überlegen => der Mann beherrscht die Frau => die Frau wird aus dem öffentlichen Leben zurückgedrängt. => willkommen beim IS.

        Oder anders:
        Mann != Frau && Familie.setOberhaupt(Mann) => Mann > Frau

        Ein Gedanke nehmen wir an wir haben zwei Leute Alice und Bob beide arbeiten bei der gleichen Firma und sie sollen gemeinsam ein neues encryptionsystem entwicklen. Jetzt haben beide folgende Fähigkeiten:
        Alice: phd vom MIT (ihre diss war über etwas im krypto bereich) ihre Mastervertiefung war Software engeeniring.
        Bob: Bachelor in Informatik von einer unbekannten Fachhochschule
        Würde jetzt der Chef Bob zum Projektleiter machen nur weil er ein Mann ist, würde alle denken der spinnt

        Anderes Szenario
        Alice und Bob wollen heiraten
        Alice: schwarzer Gurt in Judo, leitet erfolgreich eine KMU und gibt nebenbei sehr gut besuchte und geschätzte Führungsseminare
        Bob: gelernter Bäcker und Konditor, netter typ aber nicht sehr willensstark.
        Wenn jetzt Bob zum Oberhaupt der Familie wird, beschwert sich niemand weil er ist ja ein Mann.

        Wieso ist es einmal klar idiotisch einfach den Mann zu nehmen und ein anderesmal anmassend vorzuschlagen die Frau sollte die Führung haben.
        Es geht mir nicht darum per se alle Männer zu entmachten. Wer das möchte sollte absolut sich einen Beschützer heiraten und dies sollte auch von niemandem kritisiert werden. Nur Kraft ist bei weitem nicht alles, technick ist viel wichtiger wie Kraft. Nur als Beispiel ich gewinne in einem fairen Kampf ohne Waffen gegen die meisten meiner Kollegen und das obwohl mir die meisten Kräftemässig überlegen sind. Mit der richtigen Technick kann man fast immer gewinnen. Ich finde dieses sich auf den Mann verlassen einfach brandgefährlich.

        Ich denke nichts wäre besser für die Familie wenn die Frauen die Führungsrolle hätten. Es wäre meiner Meinung nach genau gleich schlecht wie das Patriarchat. Ich bin für eine gleichberechtigte Familie wo die Führung demjenigen mit den entsprechenden Kompetenzen zukommt, das kann auch im Verlauf der Jahre ändern.

        Der Mann ist der Beschützer && die Frau ist die Beschüzte => die Frau ist schwach && braucht schutz => sie kann unterworfen werden

        Das Problem ist einfach das Patriarchat hat noch in keiner Gesellschaft funktioniert. Frauen wurden immer vom gesellschaftlichen und sozialem Leben ausgeschlossen. Es gab nur wenige Frauen, die es noch oben geschafft haben. Ihnen wurde aufgrund ihres Geschlechts intelligenz und einen höheren Intellekt aberkannt. Google mal Emy Noetter, sie war eine brilliante Mathematikerin nur musste sie extrem viel wegen dem Patriarchat ihrer Zeit leiden. Sie war sicher nicht nur auf selbstverwirklichung aus, sondern hat es in kauf genommen ohne Lohn zu arbeiten, nur um ihr Wissen zu teilen. Zum Teil hat sie Männer ihre Arbeit unter deren Namen veröffentlichen lassen etc. Es geht nicht nur um Egoismus, es gibt einfach Frauen, die sind besser in Mathe als im Windelnwechseln. Nur in einer konsequenten patriarchalen Gesellscht müsse sie sich entweder zwischen Ehe und Beruf entscheiden oder dùrfen erst gar nicht studieren. Es erschliesst sich mir einfach nicht wieso Gott Menschen Fähigkeiten geben soll, die sie dann nicht anwenden dürfen. Ein Mann kann in so einer Gesellschaft beides haben, von ihm wird kein Opfer verlangt. Nehmen wir nochmals Alice und Bob beide sind begabte Mathematiker, die der Gesellschaft viel nützen können. Heiratet Alice kann sie sich höchstens noch hobbymässig mit Mathe beschäftigen und muss notgedrungen zur Hausfrau und Mutter werden. Heiratet hingegen Bob hat er jemanden zuhause, die sich um das Haus, sein Wäsche, das Essen etc kümmert und er kann sich umso mehr der Mathematik zuwenden. Wer hat also was vom Patriarchat? Wäre die Gesellschaft nicht patriarchal könnte Alice einen „Hausmann“ heiraten und sich weiter um ihre Forschung kümmern, damit wäre allen geholfen, Alice kann ihre Talente ausnützen und die Gesellschaft kriegt neue mathematische Erkenntnise.

        Eigentlich sollte ich als Katholikin folgenden Kommentar hierhin schreiben: „Du hast recht mit deinem Beitrag, ich werde ihn im Gebet überdenken“ Nur seit ich einmal Nachhilfelehrerin bei einer pakistanischen Familie war, kann ich dem Patriarchat absolut nichts Gutes abgewinnen und das ist so richtig mein Reizthema. Ich mache echt alles mit. Ehrlich ich würde eher jeden Tag in die Kirche, 3 Rosenkränze beten und alle 2 Tage beichten gehen als das Patriarchat zu akzeptieren.

  3. Heute am Karfreitag haben wir Christus am Kreuz verehrt.
    Da wurde mir wieder so richtig bewusst, was für einen wunderbaren Glauben wir haben.
    Es ist doch weltweit so, dass sich fast immer die Frau opfern soll oder geopfert wird.
    Denken wir nur an die islamischen Länder oder auch an Indien, China usw.
    Vom Mutterleib an ist die Frau weniger wert. Das ist wahrhaft verzerrtes Patriarchat!
    Da gebe ich Tina recht.
    Und im Christentum kommt ein Gott als MANN und opfert sich für unsere Erlösung.
    Ist uns überhaupt bewusst wie revolutionär das ist?!
    Meine Familie war atheistisch, der Glaube spielte keine Rolle. Das Patriarchat allerdings schon.
    Das geht auch ohne Religion 🙂
    Wie viele Frauen lehnen das Patriarchat allein deshalb ab, weil sie als kleine Mädchen und Jugendliche durch ein Zerrbild verletzt wurden.
    Für mich gab es nie die Frage, warum Gott ausgerechnet Mann wurde, ich „genoss“ es von Anfang an.
    Außerdem denke ich, dass es vielleicht auch deswegen geschah, weil Jesus zeigen wollte, WIE ein Mann sein soll, wie er lieben und dienen soll 🙂

    Frauen sind auch stark, sie haben ihre eigene andere Stärke. Für mich ist Maria die stärkste Frau der Welt.
    Oder diese blutjungen Mädchen, die freudig ins Martyrium gingen und sich von keiner Gewaltandrohung oder Verlockung einschüchtern ließen. Was für eine Stärke! Und wer blieb bei Jesus bis zum Kreuz?
    Wer ging als Erste zum leeren Grab?

    Ich möchte als Frau nicht wie ein Mann sein müssen um anerkannt und selbstbestimmt zu sein.
    Zu Ende gedacht ist das nämlich im Umkehrschluss wieder eine Diskriminierung der Frau, die vielen modernen jungen Frauen gar nicht bewusst ist. Sie bekämpfen das Patriarchat und benehmen sich wie ein Patriarch 🙂
    Es muss auch anders gehen. Stark bin ich doch als Frau nicht nur wenn ich Kampfsport betreibe und wirtschaftlich unabhängig bin. Die Stärke muss schon IN mir selber liegen.
    Außerdem hilft mir die beste Selbstverteidigung und/oder der stärkste Partner nichts, wenn ich in eine aggressive Männergruppe gerate wie z.B. in Köln. Gott ist meine Stärke, auf Ihn setze ich mein Vertrauen.

  4. Vielen, vielen Dank für Deine Artikel und ganz besonders für diesen hier!

    Ich bin heute früh über diesen Blog gestolpert und habe gleich 6-7 Artikel gelesen. Der Obige war mir nicht in allem neu, aber er hat mir einen Gedanken eröffnet, für dessen bisheriges Fehlen ich mich schon ein wenig schäme; natürlich war mir meine Rolle als Mann und irgendwann Ehemann (ich habe eine bezaubernde, gläubige Freundin) klar. Ich bin sehr traditionell, kein Pazifist, ich will unsere noch ungegründete Familie ernähren und sie beschützen. Aber diese eine Paulusstelle habe ich Idiot meist dennoch vorwiegend als Anweisung für die Frau wahrgenommen. Die Ebene dieser Anweisung ist zwar richtig und es mag – gerade heutzutage in Ermangelung echter Männer – für eine Frau schwierig sein, diese Unterordnung anzunehmen (das Annehmen und Empfangen ist ja das weibliche Element, das auch bei uns Männern an erster Stelle kommt, wenn wir uns Gott gänzlich schenken), doch vor allem bin ich hier als Mann gefordert. Ich werde in die Verantwortung genommen und habe mich gefälligst nicht davor zu verstecken, analog zu Christi Herrschaft meiner Frau zu dienen. Sie auf Händen zu trage und zu jedem Opfer für sie bereit zu sein. Meine Mannesehre liegt in der Hingabe nach dem Vorbild des Höchsten.

    Ich danke Dir für diesen Anstoß! 🙂

    • 😀 Na dann, viel Spaß und Gottes Segen beim Gründen einer glaubensfrohen, gesunden katholischen Familie! Es freut mich, wenn ich einen Denkanstoß geben kann. Ich bin immer wieder einfach erstaunt, wie viele Dimensionen unser Glaube hat, und man kann gar nicht auf alles kommen. Das ist super, weil unser Glaube und unsere Lehre nie ausgeschöpft werden können…

      • Ganz richtig. Dem wird ja auch durch die lebendige Tradition und das Lehramt Rechnung getragen. 🙂

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s