10 Dinge, die ich an Diskussionen mit Nichtkatholiken hasse 6: Emotionaler Overkill

„Aber wenn zwei Menschen einander lieben, und füreinander Verantwortung übernehmen wollen, dann ist das doch wunderschön!“ Ja. Wunderschön. Sollen sie doch. Ich heirate nächstens die einzige sich in meinem Besitz befindliche Zimmerpflanze. Für die übernehme ich nämlich Verantwortung. Total monogam sogar. „Und es gibt doch so viele Kinder, die keine Eltern haben! Es ist doch egal, ob sie bei einem Mann und einer Frau aufwachsen. Hauptsache, sie werden geliiiiiiiiiiiiiiiiiebt“ *säuselsäusel*. Nachdem „Barmherzigkeit“ zu einem völlig unkatholischen, antikatholischen und inakzeptablen Begriff verkommen ist, ja, man könnte sagen, nachdem das Wort Barmherzigkeit mit den Baalen gehurt hat unter den deutschen Eichen und vom Herrn seiner Schande überlassen wurde – jetzt vergreifen sie sich auch noch an einer göttlichen Tugend. Wenn ich noch einmal das Wort Liebe höre, gehe ich an die Decke. Der emotionale Overkill macht jedes sachliche Argument zu einer Todesfalle für den katholischen Diskutenten. Denn – du musst deinen Gefühlen folgen! Ein sachlich richtiges Argument, ist ein sachlich richtiges Argument, aber solange ein Mensch seinen Gefühlen folgt, kann er nicht falsch liegen. Wer das behauptet, ist einfach abgetrennt von seinen Gefühlen und braucht dingend Hilfe, um zu einer gesunden Beziehung zu seiner Gefühlswelt zu finden. Wenn man nun dagegen irgendeinen Einwand hat, der nicht emotiv ist, so beweist man damit, dass man tatsächlich gestört ist und unter emotionalen Defiziten leidet. Wenn man dagegen emotional reagiert und – sagen wir- hm…dem anderen eine Ohrfeige oder einen Tritt in den Allerwertesten verpasst, oder ihn einfach mit einem gut gezielten Punch niederstreckt, beweist man auch nur die eigene emotionale Unzulänglichkeit. ERLAUBTE Gefühle sind nämlich nur sanft-yogi-nirvana-transzendierte Gefühle.

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