10 Dinge, die ich an Diskussionen mit Nichtkatholiken hasse 5: Konsequentes Ignorieren der Faktenlage

Ich habe es schon tausend Mal gesagt. Ich werde es auch weitere tausend Mal sagen. Aber die Leidenschaft ist weg. Ohne jegliche Verve leiere ich die Fakten herunter. „Der erste Kreuzzug war eine konkrete Reaktion auf die Bitte um Hilfe durch Byzanz bzw. auf die Gefährdung der Christen bzw. der christlichen Pilger im Heiligen Land.“ In meinem eigenen Kopf macht es jetzt nur noch „blablabla“. „Schließlich waren das alles CHRISTLICHE Länder. Syrien. Eines der ältesten christliche Länder überhaupt. Die MUSLIME sind dort eingefallen. Die Kreuzzüge waren also in erster Linie Hilfsaktionen. Sicher kam da noch Politik dazu und es gab auch Räuberbanden dabei. Allerdings sind die Vorgänge komplex und der Papst wandte sich vehement gegen das Vorgehen des Kreuzfahrerheers gegen Byzanz…“ (ich kann davon ausgehen, dass der mir zuhörende Mensch noch nie etwas davon gehört hat, dass ein Kreuzfahrerheer mal Byzanz eingenommen hätte. Derart präszises Grundlagenwissen hat eigentlich niemand, der mit Kreuzzügen gegen die katholische Kirche argumentiert) „…gegen Byzanz im Laufe des 4. Kreuzzugs; und das hatte mit Religion herzlich wenig zu tun, dafür aber mit Intrigen und venezianischer Raffgier.“ „Aber die Kreuzzüge waren doch furchtbar grausam“. Tja. Krieg halt. Frag mal die Christen im heiligen Land, was die dazu gesagt haben, als die Sarazenen eingefallen sind. „Aber im maurischen Spanien haben doch auch alle ganz friedlich zusammengelebt.“ Deo gratias. Ich habe keine Handfeuerwaffe dabei. Das wäre nämlich dein Ende.

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